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Agro-Gentechnik schafft Hunger in der Welt

Agro-Gentechnik bedroht die Welternährung. Wenige weltweit agierende Saatgutkonzerne versuchen ein globales Saatgutkartell zu schmieden. Es geht um Milliarden - und es geht um uns alle. Die jahrhundertealte bäuerliche Ökonomie achtete stets auf die Nachhaltigkeit ihrer Wirtschaftsweise. Hierzu zählten die Pflege und Weiterentwicklung von regional angepassten Sorten und Rassen. Auf dieser Sortenvielfalt basiert die Zukunft unserer Ernährung. Wer hat mehr Kompetenz als die Bauern und Tierhalter, die ihr Leben lang und über Generationen hin ihren Boden und ihr Land kennen? Welche Anmaßung steckt in der Handlungsweise von Wissenschaftlern, die glauben, im Reagenzglas im Zeitraffer Eingriffe in die Schöpfung nehmen zu dürfen, ohne existentiell die tagtägliche Wahrnehmung der Wachstumsprozesse von Pflanzen und Tieren zu kennen und zu durchleben? Wir halten die Arbeit dieser Pflanzen- und Tierdesigner für verwerflich und wehren uns dagegen, daß Landwirte und Verbraucher als Versuchskaninchen mißbraucht werden. Wir befinden uns buchstäblich in einem Notstand: einmal ausgebrachte gentechnisch veränderte Organismen verbreiten sich unkontrolliert weiter und können nie mehr restlos eliminiert werden. Diese akute Gefahr veranlaßt viele zu entschlossenem Handeln.